Caroline Vitale arbeitet als freischaffende Mezzosopranistin, sie tritt in Konzerten, Opern und Liederabenden auf und ist als Gesangsdozentin tätig. In der Spielzeit 2015/16 sang sie am Luzerner Theater die Partien der Mrs. Herring (Britten, Albert Herring) und der Béatrice (Berlioz, Béatrice et Bénédict). Sie war für eine Konzerttournee in Thailand und gab an der Universität in Bangkok Masterclasses.
Das von ihr konzipierte und realisierte Musiktheaterprojekt 'Hotelgeschichten' wurde kürzlich mit grossem Erfolg aufgeführt.

Von 2005 bis 2012 war sie am Luzerner Theater engagiert, wo sie grosse Partien ihres Fachs sang, wie die Titelpartie in Händels Oreste, Dinah in Bernsteins Trouble in Tahiti, Charlotte (Werther),Idamante (Idomeneo),Nicklausse(Les Contes d'Hoffmann),Orfeo (Orfeo ed Euridice), Concepción ( L'Heure espagnole), Dejanira(Hercules), Giovanna Seymour in Donizettis Anna Bolena oder Hermia ( A Midsummer Night's Dream).
Sie wurde von der Zeitschrift "Opernwelt" als beste Sängerin nominiert.

Sie trat bei der Opéra St.Moritz auf und ging auf Tournee mit dem Orchestre National des Pays de la Loire . Die Graner Messe von Franz Liszt sang sie in Weimar, Bayreuth und am Lucerne Festival in Luzern.

Nach ihren ersten Festengagement in Trier war sie dem Staatstheater Mainz als Ensemblemitglied verbunden, wo sie u.a. mit grossem Erfolg als Octavian, Cherubino, Dorabella, Mère Marie und Carmen debutierte. Die Partie der Carmen sang sie auch an den Theatern in Freiburg, Gelsenkirchen und Aachen.

Caroline Vitale erhielt Einladungen zu verschiedenen Festspielen, wie Bad Kissinger Sommer, Jahrhunderthalle Frankfurt, Liederhalle Stuttgart und Lucerne Festival. Sie trat mit Dirigenten wie Peter Maag, Nello Santi, Karl Anton Rickenbacher, Ralf Weikert, Franz Welser-Möst, Sébastien Rouland, Sascha Goetzel, Nicolàs Pasquet,François Pantillon, John Axelrod, James Gaffigan oder Howard Arman auf. Regelmässig stehen Liederabende auf ihrem Programm.

Verschiedene CD-Produktionen, wie eine Einspielung mit Liedern des Russen Nicolai Medtner, oder 2013 die h-moll Messe von Bach und ein Komponistenportrait von Pater Theo Flury liegen vor.

Ihre Ausbildung erhielt die Schweizer Sängerin an der Musikhochschule Luzern sowie am Internationalen Opernstudio der Oper Zürich, wo sie in kleinen und mittleren Partien auftrat. Sie erhielt den Studienpreis für Gesang der Ernst-Göhner-Stiftung Schweiz sowie ein Stipendium der Richard-Wagner-Verbandes Trier und war Gewinnerin des Internationalen Gesangswettbewerbs "Toti dal Monte" in Italien.
Sie besuchte Meisterkurse bei Hilde Zadek (Wien), Udo Reinemann (Amsterdam), Giovanna Canetti(Mailand) und Margreet Honig (Amsterdam).



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